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Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Allgemeines
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) dienen der Regelung und
Klarstellung einiger Inhalte des Mandatsverhältnisses, welches sich im
Übrigen nach dem Inhalt des konkreten Auftrages bestimmt. Haben die Parteien
eine abweichende Vereinbarung getroffen, so geht diese den AGB vor. Abweichende
Vereinbarungen werden nur in schriftlicher Form oder Textform getroffen (z.B.
via E-Mail).
(2) Das Mandat kommt mit Ausnahme der Fälle nach § 2 Absatz 1 ausschließlich
mit der Rechtsanwaltskanzlei Katrin Schneider, Schwägrichenstr. 8, 04107
Leipzig (im Folgenden "Kanzlei“) zustande.
§ 2 Durchführung des Mandats
(1) Die Kanzlei bearbeitet die Angelegenheit entweder selbst oder in Zusammenarbeit
mit Rechtsanwälten an einem anderen Standort bzw. einer kooperierenden
Anwaltskanzlei, welcher von Untervollmacht erteilt wird. Die Kanzlei ist zur
Erteilung von Untervollmachten berechtigt.
(2) Die Kanzlei beginnt unverzüglich nach Eingang der fälligen Gebühren
mit der Durchführung und Bearbeitung des Mandats.
(3) Wird die Kanzlei mit der Erstellung von Verträgen, AGB oder sonstigen
Regelwerken oder Erklärungen beauftragt, so beinhaltet der Auftrag ausschließlich
die Erstellung im Einzelfall. Insbesondere ist die Kanzlei nicht zu einer laufenden
Pflege, Beobachtung und Anpassung an neue Bedingungen rechtlicher oder tatsächlicher
Art verpflichtet. Die Anpassung und Verwendung der gelieferten Entwürfe
für weitere Anwendungsfälle bedarf der ausdrücklichen Genehmigung
der Kanzlei.
(4) Die Prüfung ausländischen Rechts ist nur geschuldet, wenn darüber
ein Vereinbarung in Schrift- oder Textform getroffen wurde.
(5) Mandanten mit deutschem Wohnsitz können jederzeit verlangen, dass
die Korrespondenz mit ihnen statt online auf dem Postweg oder per Telefax abgewickelt
wird.
(6) Ist der Mandant rechtsschutzversichert, so obliegt ihm selbst die Prüfung,
ob die entstehenden Kosten von der jeweiligen Rechtsschutzversicherung übernommen
werden. Ist dies der Fall, so kann die Honorarrechnung wahlweise auch direkt
an die Versicherung verschickt werden.
(7) Der Mandant kann seine Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen
ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-mail) widerrufen.
Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der
Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf
ist an die unter § 1 Absatz 1 genannte Anschrift zu richten. Das Widerrufsrecht
erlischt vorzeitig , sobald die Kanzlei mit der Erbringung der ihr obliegenden
Leistung beginnt.
§ 3 Vergütung
Die Vergütung der Leistungen der Kanzlei bestimmt sich nach den Vorschriften
der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) – ab 01.07.2004 nach
den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) – oder nach
einer besonderen Vereinbarung zwischen den Parteien. Die Beantwortung der Erstanfrage
nach den voraussichtlichen Kosten der Bearbeitung ist kostenlos.
§ 4 Datenschutz, Datensicherheit und Verschwiegenheitspflicht
(1) Die Kanzlei hält die Regeln des Datenschutzes, der Datensicherheit
und der anwaltlichen Pflicht zur Verschwiegenheit ein und gewährleistet,
dass alle Personen, die mit der Bearbeitung des Mandats betraut werden, diese
Vorschriften ebenfalls beachten.
(2) Der Mandant wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Struktur des
Internets möglich ist, dass die Regeln des Datenschutzes von anderen, nicht
im Verantwortungsbereich der Kanzlei liegenden Personen oder Institutionen,
nicht beachtet werden. Die Kanzlei ist jedoch bemüht, die virtuelle Kanzlei
ohne erhebliche Einbußen in Funktionalität und Bedienungsfreundlichkeit
vor Angriffen unbefugter Dritter zu schützen. Für die Vertraulichkeit
einer unverschlüsselt versendeten E-Mail kann keine Garantie übernommen
werden.
§ 5 Haftung
(1) Die Rechtsauskunft, die der Mandant erhält, basiert auf dem von ihm
in der Anfrage geschilderten Sachverhalt. Für lückenhafte und fehlerhafte
Sachverhaltsschilderungen wird keine Haftung übernommen.
(2) Für den nicht rechtzeitigen Eingang der Rückantwort infolge einer
falsch angegebenen E-Mail-Adresse wird ebenfalls keine Haftung übernommen.
Gleiches gilt für einen nicht rechtzeitigen Eingang aufgrund von Netzausfällen,
die vom Provider, der Telekom oder einem anderen Telekommunikationsanbieter
verschuldet werden.
(3) Die Haftung der Kanzlei ist für Fälle einfacher Fahrlässigkeit
auf einen Betrag von EURO 250.000 beschränkt.
§ 6 Gerichtsstand
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Erfüllungsort ist Leipzig als Kanzleisitz. Handelt es sich bei dem
Mandanten um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts
oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so wird als Gerichtsstand
Leipzig vereinbart.
Leipzig, den 25.06.2004
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